Friederike Wackler Museum

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Das Museum zeigt die Entstehung und die Entwicklung eines der ältesten Betriebe für die Güterbeförderung in der Region – von der Pferdefuhrhalterei bis hin zum modernen Dienstleistungs-Unternehmen für die Versorgungs- und Entsorgungslogistik. Der Name Wackler gehört zur Wirtschafts- und Industriegeschichte Nordwürttembergs, der Stadt und Region Göppingen. Friederike Wackler, geborene Lutz, war eine außergewöhnlich Persönlichkeit – als emanzipierte Frau wie als erfolgreiche Unternehmerin. Ihr Vater Christian Lutz gründete 1837 den „Stuttgarter Boten“, einen Fuhrbetrieb mit Pferdeomnibus für den regelmäßigen Personentransport zur Landeshauptstadt Stuttgart und retour. Als 1847 der erste Personen- zug der Königlich-Württem- bergischen Staatseisenbahn Göppingen erreicht, endet der florierende Kutschendienst. Der Stuttgarter Bote stellt auf Güterbeförderung um. Ein Vertrag mit der Bahn sichert die amtliche Rollfuhr von und zum Göppinger Güterbahnhof. 1867 heiratet Friederike Wackler. Der Ehemann Ludwig Wackler tritt in das Unternehmen ein. Es wird in „L. Wackler Güterbeförderung“ umbenannt. Friederike und Ludwig Wackler erweitern die Ge- schäftsbereiche durch Spedition und Möbeltransport. 1876 wird in der Davidstraße, am heutigen Standort des Museums, ein neues Wohn- und Betriebsgebäude errichtet. Das Geschäft floriert, das Industriezeitalter beginnt. Doch das unermüdliche Schaffen fordert einen hohen Preis: Ludwig Wackler stirbt im Alter von nur 51 Jahren. Friederike Wackler führt die Firma unter dem Namen „Ludwig Wackler Witwe“ über 20 Jahre fort. Sie behauptet sich in einem Gewerbe und in einer Epoche, in welchen Unter-nehmerinnen noch Ausnahmeerscheinungen sind.

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